Organisationsberatung

Systemisch-Führen – ein Curicullum – ein ganzheitlicher Führungsansatz

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Start – März 2016 –

Systemische Konzepte fördern Denkmuster die in Netzwerken und Wirkungszusammenhängen denken. Organisationen sind Systeme mit komplexen Wirkungsgefügen, die ihre eigene Kommunikationskultur und  Rollenarchitektur besitzen. Hier zielgerichtet zu handeln setzt ein Verständnis für die Organisationskultur und die Beziehungen von Subsystemen  voraus. Das bedeutet das Führen in immer dynamisch werdenden Umwelten und Organisationen immer schwieriger wird.

Die systemische Haltung und Interventionstechniken bringen viele Möglichkeiten in die tägliche Führungsarbeit. Die eigene Arbeit  wird in einem Lernprozess eingebettet.
Systemisch Führen – ein Curriculum
 Systemische Kommunikation für Führungskräfte
Bisher war die „Systemische Theorie“ mit ihren Haltungen und Ansätzen vor allem in der Beratung ein effektiver und lösungsorientierter Ansatz.
Führungsarbeit wird hier als wichtiger Kulturbeitrag zum Gelingen eines Organisationsprozesses verstanden. Die eigenen Beiträge in der alltäglichen Kommunikation und Führungsarbeit sind wesentlicher Bestandteil für eine effiziente und zielgerichtete Teamarbeit. Systemische Führung kann einen wichtigen Beitrag zur professionellen Gestaltung von ressourcenorientierten, innovativen und strategiegesteuerten Arbeiten in Organisationen leisten.
In einer Welt, die von uns vielfältiger, schneller und komplexer wahrgenommen wird, will dieses Curriculum die Führungsarbeit der TeilnehmerInnen um lösungsorientierte Haltungen, Lernsettings und Kulturtechniken bereichern. Die TeilnehmerInnen lernen die eigene Führungspraxis zu reflektieren und neu zu gestalten. Eine Führungskultur, die die Talente im Team und in der Organisation fördert, die effektiv die unterschiedlichen Ressourcen für die Zielerreichung bündelt, soll gefördert werden. Die systemische Methodik bietet Möglichkeiten, auch die Auswirkungen der eigenen Arbeit zu beleuchten, Organisationsmuster zu erkennen und effektive Lösungsorientierung zu leben.
Das Lernsetting im Curriculum wird von theoretischen Inputs, Übungen sowie praxisbezogener Fallarbeit geprägt sein. Eine Kultur der gegenseitigen Praxisberatung in Intervisionsgruppen wird angeregt und begleitet. Die angebotenen Konzepte und Lernkultur eignen sich gut, um eine gemeinsame lernfreundliche Führungskultur aufzubauen und zu stärken.
Zielgruppe dieses Curriculums sind Führungs- oder Projektverantwortliche aus unterschiedlichen
ANMELDUNG und INFOS
wbernhuber@systemisch-entwickeln.at.

Modul 1 –     Erlernen der systemischen Haltung 
Systemische Kommunikation in der Führung
Kennenlernen und Üben von neuen Fragetechniken 
Erproben von systemischen Interventionen und Haltungen 
Zirkuläres Fragen
Kommunikationssituationen mit Einzelpersonen
Systemische Interventionen – Systembrett 
Lösungsorientierte Haltungen und Techniken 
Systemische Konzepte vertiefen 
Filmmetapher, Wunderfrage
Erweitern der eigenen Handlungskompetenzen 
Intervisionsgruppen, Kollegiale Beratungsgruppen
Modul 2 –     
Führung mit System
Systemische Konzepte zum besseren Verstehen von Mustern
Systemlandkarten 
Muster und Systemdynamiken,
Archetypen von Mustern, Spiele
Spiegelkonzepte, Musterverschiebungen

Modul 3     Führung – systemisch
Change im System
Stimmige Bilder als Leitmotiv für Veränderung
Neuanfang von Teams
Konstruktivistische Konzepte – Synchronizität
Lösungsfokussierte Strategien – Ressourcenarbeit
Systemische Interventionen im Multi-Levelkonzept

Investition 3700,00 Euro plus USt für alle Module
inklusive Seminarunterlagen und Pausenverpflegung

Ort – wird bekannt gegeben
ANMELDUNG
wbernhuber@systemisch-entwickeln.at
Mag. Wolfgang Bernhuber,
systemischer Unternehmensberater, Coach, Supervisor,
Master des Inst. für systemische Beratung Wiesloch

Mag. Gabriele Albeseder,
systemische Beraterin, Coach, Mitglied der systemischen Intervisionsgruppe

Wir sind dem Institut für systemische Beratung in Wiesloch, ISBW, und dem Institutsleiter Dr. Bernd Schmid professionell verbunden und geben hier im Rahmen der Kooperation mit der Professional Group des ISBW viel an Konzepten und Fachwissen weiter, das im Institut entstanden ist. Darüber hinaus profitieren Sie auch von den Haltungen von vielen systemischen Konzepten wie z.B. von G. Schmid und von Konzepten, die wir im Rahmen unserer stetigen Weiterbildungen weiterverarbeiten. Weiters haben wir jahrelange Erfahrung in systemischer Lernkultur aus den unterschiedlichen OE Projekten und aus unserer selbstorganisierten Intervisionsgruppe.
Anmeldung per Mail oder Fax 02236-25577 formlos unter Angabe von Namen Organisation und durch Zahlung von der TN Gebühr auf das Kto. 40718086 BLZ 32000 Kto. Ltd. auf Mag. Wolfgang Bernhuber

Mag. Wolfgang Bernhuber
systemisch-entwickeln
Master in Systemischer Beratung ISB
Unternehmensberatung

Helferstorferstraße 31
2344 Ma. Enzersdorf

Diesterweggasse 8

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Intervisionsgruppen

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Intervisionsgruppen

– sind ein  wirkungsvolles Instrument zur Steigerung der Qualität im Dienstleistungsprozess. Eine moderierte Gruppensitzung, die klar definierte Fälle , Situationen aus dem Arbeitsleben reflektiert. Eine lösungsorienterte Besprechungskultur  fördert das Lernen in der Organisation. und im Netzwerk. Meiner Erfahrung nach sind Intervisionsgruppen vor allem bei großen und komplexen Projekten eine gute Plattform um unterschiedliche Sichtweisen und Potentiale zu vernetzen. Aber besonders im Dienstleistungsbereich kann eine gemeinsame Wertorientierte Kultur gestärkt werden.

Als Ergebnis  entsteht mehr Qualität im Team und in der Organisation.

Zielgruppe:

Alle MitarbeiterInnen, Führungskräfte, Projektteams, Freiberufliche KollegInnen eines Netzwerkes

Vorteile der Intervisionsmethode:

Die laufende Veränderung der Systemumwelten, neue Aufgaben, neue Teams brauchen praxisnahe und flexible  Lernformen. Neben Supervision und Coaching findet die Form der Intervisionsgruppe oder kollegialen Lerngruppe immer mehr Beachtung.

Die wertschätzende und hilfreiche Kommunikation im Team oder Netzwerk stärkt den Zusammenhalt und das Vertrauen in der Gruppe.

Die Entwicklung der Lösungskompetenz und das Stärken der Zusammenarbeit sind konkrete Beiträge zur erfolgreichen Umsetzung von Projekten oder Zielen.

Was macht Intervisionsgruppen attraktiv und effektiv?

Besonders in neuen Projekten, in denen schnell und praxisbegleitend neue professionelle Rollen erlernt und entwickelt werden, gibt es großen Lern- und Austauschbedarf zwischen den Beteiligten. Die Schnittstellen und die Passung der unterschiedlichen Rollen werden reflektiert und in einem Lernprozess professionalisiert.   Die Intervisonsgruppen sind praxisbegleitende Lerngruppen, die aus konkreten Praxissituationen lernen und in der Intervisionsgruppe  die Lösungen erarbeiten, welche Rollenklarheit, Konfliktlösungskompetenz, Organisationsstruktur und gemeinsame Professionskultur stärken.

Es geht in diesen Lernsituationen zum Beispiel um die Reflexion eigener Rollendefinitionen und Organisationskulturfragen. Welche Art der Rollenausübung ist für mich stimmig und was passt in das Regelwerk sowie in die gelebte Kultur der Organisation? Wie würden die KollegInnen den Praxisfall lösen? Welche Optionen sehen die KollegInnen in den Konfliktfällen, die ich in meinem Arbeitsalltag lösen muss? Können in der Gruppe gemeinsam besprochen und neue Lösungen entwickelt werden.

Die Intervisionsgruppe bietet die Möglichkeit, dass alle TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen und Fragestellungen mit spezifischen Methoden und Kommunikationssettings reflektieren und sich in gegenseitigen Beratungen bei der Lösungssuche behilflich sind.

Auf den Weg kommt es an …

Wertschätzende Kommunikation auf gleicher Augenhöhe und die Moderation der praxisbezogenen gegenseitigen Beratung schaffen ein effizientes und lösungsorientiertes Arbeitsklima. Die Haltungen und Kommunikationsmethoden können erlernt werden. Jedes Gruppenmitglied ist einmal Fallbringer und das andere Mal in der BeraterInnenrolle sowie in der Moderationsrolle.