Monat: Januar 2013

Intervisionsgruppen

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Intervisionsgruppen

– sind ein  wirkungsvolles Instrument zur Steigerung der Qualität im Dienstleistungsprozess. Eine moderierte Gruppensitzung, die klar definierte Fälle , Situationen aus dem Arbeitsleben reflektiert. Eine lösungsorienterte Besprechungskultur  fördert das Lernen in der Organisation. und im Netzwerk. Meiner Erfahrung nach sind Intervisionsgruppen vor allem bei großen und komplexen Projekten eine gute Plattform um unterschiedliche Sichtweisen und Potentiale zu vernetzen. Aber besonders im Dienstleistungsbereich kann eine gemeinsame Wertorientierte Kultur gestärkt werden.

Als Ergebnis  entsteht mehr Qualität im Team und in der Organisation.

Zielgruppe:

Alle MitarbeiterInnen, Führungskräfte, Projektteams, Freiberufliche KollegInnen eines Netzwerkes

Vorteile der Intervisionsmethode:

Die laufende Veränderung der Systemumwelten, neue Aufgaben, neue Teams brauchen praxisnahe und flexible  Lernformen. Neben Supervision und Coaching findet die Form der Intervisionsgruppe oder kollegialen Lerngruppe immer mehr Beachtung.

Die wertschätzende und hilfreiche Kommunikation im Team oder Netzwerk stärkt den Zusammenhalt und das Vertrauen in der Gruppe.

Die Entwicklung der Lösungskompetenz und das Stärken der Zusammenarbeit sind konkrete Beiträge zur erfolgreichen Umsetzung von Projekten oder Zielen.

Was macht Intervisionsgruppen attraktiv und effektiv?

Besonders in neuen Projekten, in denen schnell und praxisbegleitend neue professionelle Rollen erlernt und entwickelt werden, gibt es großen Lern- und Austauschbedarf zwischen den Beteiligten. Die Schnittstellen und die Passung der unterschiedlichen Rollen werden reflektiert und in einem Lernprozess professionalisiert.   Die Intervisonsgruppen sind praxisbegleitende Lerngruppen, die aus konkreten Praxissituationen lernen und in der Intervisionsgruppe  die Lösungen erarbeiten, welche Rollenklarheit, Konfliktlösungskompetenz, Organisationsstruktur und gemeinsame Professionskultur stärken.

Es geht in diesen Lernsituationen zum Beispiel um die Reflexion eigener Rollendefinitionen und Organisationskulturfragen. Welche Art der Rollenausübung ist für mich stimmig und was passt in das Regelwerk sowie in die gelebte Kultur der Organisation? Wie würden die KollegInnen den Praxisfall lösen? Welche Optionen sehen die KollegInnen in den Konfliktfällen, die ich in meinem Arbeitsalltag lösen muss? Können in der Gruppe gemeinsam besprochen und neue Lösungen entwickelt werden.

Die Intervisionsgruppe bietet die Möglichkeit, dass alle TeilnehmerInnen ihre Erfahrungen und Fragestellungen mit spezifischen Methoden und Kommunikationssettings reflektieren und sich in gegenseitigen Beratungen bei der Lösungssuche behilflich sind.

Auf den Weg kommt es an …

Wertschätzende Kommunikation auf gleicher Augenhöhe und die Moderation der praxisbezogenen gegenseitigen Beratung schaffen ein effizientes und lösungsorientiertes Arbeitsklima. Die Haltungen und Kommunikationsmethoden können erlernt werden. Jedes Gruppenmitglied ist einmal Fallbringer und das andere Mal in der BeraterInnenrolle sowie in der Moderationsrolle.